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Kanutour

Evangelisch-Freikirchliche Jugend Crivitz

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Kanutour

Auf das letzte Wochenende im Juni hatten sich viele schon vorzeitig gefreut. Denn nach 3 Jahren Pause hieß es wieder einmal KANUTOUR mit der Jugend.

Doch bevor wir uns in unsere Boote setzen konnten, staubten wir unsere Drahtesel ab und fuhren von Crivitz mit dem Rad zum ersten Schlafplatz. Das klingt leichter gesagt als getan, denn am Freitagabend war ein Gewitter mit Stürmen und heftigen Regen angesagt. So erlebten wir eine turbulente Fahrt bis nach Tramm, wo wir einen spontanen Zwischenstopp einlegten, um uns neu einzukleiden. Danke an dieser Stelle an Matze, der seinen Kleiderschrank dafür zur Verfügung gestellt hat. In mehr oder minder trockenen Sachen ging es dann zum eigentlichen Schlafquartier. Alle Zelte, Schlafsachen und das Essen wurden von Tabea zum Platz gebracht, sodass wir uns sicher sein konnten, dass diese noch trocken waren. Dort angekommen wurde alles aufgebaut und dabei eine interessante Entdeckung gemacht. Ein paar von uns fanden einen verunglückten Greifvogel (Milan?) und retteten ihn aus seiner misslichen Lage, sodass er am nächsten Tag wieder ein freier Vogel war.

Pause machen und den Schatten genießen

Pause machen und den Schatten genießen

Bei Lagerfeuer, ein paar Liedern, einer leckerer Suppe und einer Gruselgeschichte ließen wir den Abend ausklingen bis wir (sehr) früh am nächsten Morgen aufstanden und alles vorbereiteten, um mit den Kanus endlich die (alte) Elde hinunter zu fahren. Bis zum späten Abend paddelten wir fleißig im besten Sonnenschein und amüsierten uns mit Wasserschlachten und Boote kentern. Eine böse Überraschung erwartet uns, als wir feststellten, dass über die Hälfte der 20 Jugendlichen einen Sonnenbrand hatten, der teilweise so schmerzhaft war, dass man sich nicht mehr bewegen wollte. Versorgt mit 7 Flaschen Panthenol (dank Debbi) wurde versucht, den Schmerzen entgegen zu wirken. Das Baden im kühlen Fluss und das leckere Grillen halfen dabei und entschädigte so manchen. Am Lagerfeuer sitzend wurden noch einiger unserer Lieder gesungen und Robert machte uns neu klar, dass GoTT der Schöpfer dieser wunderbaren Welt ist und wir uns an seiner Schöpfung unendlich freuen dürfen. Den Klängen einer Party in der Ferne lauschend, wurde sich noch angeregt unterhalten bis auch der Letzte den Weg ins Zelt fand.

Sichtlich verschlafen und um einiges später als am Tag zuvor, krochen wir aus unseren Schlafsäcken und legten, nach einem ausgiebigen Frühstück, wieder mit den Kanus ab. Das Wetter war auf unserer Seite und verbarg die Sonne hinter dicken Wolken – zur Freude der vielen Sonnenbrandopfer.

Boote kentern!

Boote kentern!

Mit viel Elan und Einsatz wurden auch jetzt wieder 4 der 7 Boote nicht nur einmal zum Kentern gebracht. Einige mussten dabei starke Verluste ihrer Habseligkeiten (Handtücher, Brotbüchse, etc.) bemängeln, was dem Spaß aber keinen Einhalt gebot. Eine Herde Rinder wurde noch vertrieben und die Jungs hangelten wie Tarzan an der Liane um dann mit Bauchklatscher oder Arschbombe im Wasser zu laden. Am Ende waren alle froh, als sie gegen 17Uhr den Platz erreichten, von wo wir, vollkommen erschöpft, nach Crivitz gebracht wurden.

Es war ein wirklich spannendes und schönes Wochenende! Ein herzliches Dankeschön an alle, die daran beteiligt waren!

Deine JuStu